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Ice Rebells Waltershausen erringen Vize-Meisterschaft (2005/06)

In ihrer vierten Saison in der Landesliga Thüringen konnten die Ice Rebells zwar nicht den Meistertitel aus dem letzten Jahr verteidigen, errangen aber nach beachtlichen Leistungen und mit toller Unterstützung der immer größer werdenden Eishockey-Fangemeinde den Vizemeistertitel.

Auch der neue Thüringenmeister die Regionalliga Reserve der Black Dragons aus Erfurt musste in den Play-Offs (Meisterrunde) die Punkte in Waltershausen lassen. Neben diesem Sieg blieben noch drei besonders herausragende Spiele der Mannen um Karger und Köberich in den Play-Offs in Erinnerung.

Einmal der 7:5 Heimspielsieg gegen den Dauerrivalen Hainberger Füchse aus Greiz, der umso höher zu bewerten ist, als die Ice Rebells ersatzgeschwächt antreten mussten. Des Weiteren der Erfolg ebenfalls im Heimspiel gegen den Liganeuling die Saale Bulls aus Halle. In einem spannenden und fairen Spiel, das auch ein beachtliches Niveau aufzuweisen hatte, konnten die Ice Rebells mit hervorragender Zuschauerunterstüzung nicht zuletzt durch den unermüdlichen Einsatz des Fanfarenzuges aus Friedrichroda auch das vierte Spiel gegen die Sachsen-Anhaltiner für sich entscheiden. Sogar die Schiedsrichter zeigten sich nach dem Spiel hinsichtlich der tollen Stimmung in Waltershausen begeistert. Beim letzten und entscheidenden Auswärtsspiel in Erfurt konnten die Ice Rebells gegen die Reserve der Black Dragons mit der knappen 4:6 Niederlage ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Die Erfurter hatten wohl gehörigen Respekt vor den Waltershäusern und traten nicht mit ihrer etatmäßigen Truppe an, sondern hatten sich mit ihren Junioren Bundesligaspielern verstärkt. Wer da nicht an Wettbewerbsverzerrung denkt ...

Einen positiven Eindruck in der abgelaufenen Saison hinterließ der aus Nordhessen zu den Ice Rebells gewechselte Stürmer Johann Giesbrecht, der das Eishockeyspielen bei den Junioren der Kassel Huskies erlernte.

Im Ausblick auf die nächste Saison muss festgehalten werden, dass der ein oder andere ausgebildete Spieler den Weg nach Waltershausen noch finden sollte, damit die Ice Rebells vielleicht einmal mit zumindest drei relativ gleichwertigen Reihen antreten können und den Leistungsträgern etwas längere Erholungsphasen zugestanden werden können. Ausfälle der Spitzenspieler bei den Ice Rebells waren in der abgelaufenen Saison nur schwer zu kompensieren. Der eigene Nachwuchs hat sicherlich noch nicht das Niveau, um gegen die Spitzenmannschaften mithalten zu können, sollte aber trotzdem wie bisher Spielpraxis erhalten. Die Nachwuchsarbeit muss weiter intensiviert werden. Das Interesse am Eishockeysport bei den Jugendlichen ist jedenfalls groß.

Es bleibt zu hoffen, dass in ein paar Jahren einige Jugendspieler den Sprung in die Stammformation der ersten Mannschaft geschafft haben.