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Die 3. Meisterschaft für den EHV (2010/11)

Vor Saisonbeginn schied Uwe Walther, der sich große Verdienste um das Eishockey in Waltershausen erworben hatte, aus persönlichen Gründen aus dem Verein aus. Zum Dreigestirn Bake-Hermann-Stieger wählten die Vereinsmitglieder Heike Bühring als Kassenwart. Vor Saisonbeginn ging der Verein bis an seine letzte finanzielle Grenze und schaffte für mehr als 4000 Euro eine elektronische Anzeigetafel für Eishockeyspiele an. Der erste Torschütze auf der neuen Anzeigetafel war Chris Schubert. Nun sollte der Schwung aus der erfolgreichen Vorsaison mitgenommen werden und mit einem jungen Team um den Titel mitgespielt werden. Zum Saisonauftakt gab es ein 9:7 Erfolg gegen Salamander Hof aus Unterfranken und eine Schreckensmitteilung. In der Eishalle gab es eine Havarie, Training und Wettspielbetrieb waren nicht mehr möglich und zum Jahresbeginn 2010 drohte das Vereinsende. Nach wochenlanger ergebnisloser Fehlersuche entschied sich das Team des FZZ Gleisdreick die Eishalle doch wieder zu vereisen und das Eis hielt. In den Nächten vor Weihnachten machte der Vorstand des Vereins Sonderschichten beim Vereisen der Eishalle. Mit starker Verzögerung ging es in die Saison. Der Solidarität der anderen Thüringenligavereine ist es zu verdanken, dass die Rebellentermine verschoben wurden. Durch diese missliche Situation wuchs der Verein besonders zusammen.

Am 26.März 2010 sollten sich alle belohnen. Das Endspiel um die Thüringenmeisterschaft stand in der Erfurter Kartoffelhalle zwischen dem EHC Erfurt 1c und dem EHV Ice-Rebells Waltershausen auf dem Programm. Das Rebellenteam gewann durch Tore von Mirko Karger, Dennis Paehr, Phillip John, Christian Köberich und Chris Schubert mit 5:4 und feierte damit den 3.Titel der Vereinsgeschichte vor vielen Fans, die mit nach Erfurt gereist waren.

Im Nachwuchs trat ein Kleinschülerteam im Wetbewerb um den Thüringer Nachwuchspokal an. In 4 Turnieren in Ilmenau, Sonneberg, Waltershausen und Erfurt musste das Team um Kapitän Gerrit Stieger viel Lehrgeld zahlen. Zum Saisonabschluss in Erfurt passierte dann aber das längst Erhoffte. Gegen die Pinguine aus Sonneberg gelang ein 3:2-Sieg und es folgte ein unbeschreiblicher Jubel, so feiert man nicht mal den Gewinn des Stanley-Cups. Auch die fleißigen und unermüdlichen Eltern auf den Traversen brauchten Taschentücher

Zur guten Tradition im Verein gehört seit Jahren der Besuch von diversen DEL-Spielen. Zum DEL-Saisonbeginn waren die Rebellen Augenzeugen des 8:3-Heimsieges der Kassel Huskies gegen Meister EHC Eisbären Berlin. Während eines "Trainings für jederman" sammelte der Verein für "Thüringen sagt ja zu Kindern" und spendete weit über 100 Euro.

Inselsbergpokal: EHV Waltershausen - Steel Dogs Brotterode 4:5 n.V.