Samstag, 10. März 2012 EHV Ice-Rebells Waltershausen - SC Medizin Erfurt 9:4 (4:1;1:2;4:1)
Thüringenmeister 2011/2012
Es war alles angerichtet, die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer haben diesen Abend herbeigesehnt und vorbereitet, die Mannschaft hat in einem spannenden Spiel den Meistertitel verteidigt. Der Jubel war groß, als Mannschaftskapitän Alexej Krasjun den Meisterpokal vom Stellvertretenden Eishockey-Obmann des TEV, Hansi Hübner; überreicht bekam. Es ist schon ein besonderer Titel, denn er gelang ohne Kratzer, die Ice-Rebells gewannen alle ihre Spiele in der Saison.
Der TEV wartete auch mit einer Überraschung auf, das Meisterschaftsfinale wurde nach dem Vorbild der besten Profiligen der Welt auch von 4 Schiedsrichtern geleitet. Das wurde in diesen Ligen und bei Weltmeisterschaften notwendig wegen des hohen Tempos der schnellsten Mannschaftssportart. Das Tempo in der THL(Thüringenliga) kann nicht der Grund für 4 Schiedsrichter gewesen sein, vielleicht sieht der eine oder andere Referee nicht mehr so gut. Am Samstagabend kann man die 4 Unparteiischen aber nur loben, sie haben einen tollen Job gemacht.
Im ersten Drittel gingen die Rebellen schnell mit 2:0 in Führung, Patrick Moritz und Phillip John hatten getroffen. Ein Spaziergang wie in den letzten Wochen sollte es aber nicht werden. Ivanov verkürzte auf 1:2 und sorgte damit schon für etwas Unruhe. In den ersten 20 Minute erhöhte aber Phillip John noch auf 4:1 für die Rebellen, die Führung war trügerisch. Mit einer zu laschen Einstellung ging das nun folgende zweite Drittel mit 1:2 verloren. Unnötige Strafzeiten und untypische Abspielfehler machten den Gegner stark und so ging es mit 5:3 in die letzte Drittelpause. Viele der 250 Zuschauer spürten, dass das Spiel jetzt kippen könnte. In der Rebellenkabine wurde es laut, Ehrenspielführer Mirko Karger und Kapitän Krasjun stellten ihre Männer noch einmal ein und gingen selbst mit gutem Beispiel voran. Schubert, Karger und John erhöhten auf 8:3, Frey verkürzte auf 4:8, dann kam der Auftritt vom Kapitän. Er wurde mustergültig von Florian Rußwurm und Matthias Weber angespielt, umkurvte das Tor und schob mit einem Bauerntrick zum letztendlichen 9:4 ein. Der Kapitän höchstpersönlich setzte Deckel auf das Meisterstück.
Direkt nach der Siegerehrung begann die Feier auf dem eis, die Mannscahft bedankte sich mit der Meisterraupe und mehreren Laolas bei den treuen Fans. Der Vorstand bekam mit Bier- und Sektdusche eine etwas feuchtfröhliche Ehrung, aber auch das gehört dazu.
Tore: 1:0 Moritz (5.); 2:0 John (7.); 2:1 Ivanov (10.); 3:1,4:1 John (11.,18.); 5:1 Moritz (29.), 5:2 Buhr (31.); 5:3 Solcher (35.); 6:3 Schubert (46.); 7:3 Karger (47.);8:3 John (52.), 8:4 Frey (57.); 9:4 Krasjun (58.)
Strafen: Waltershausen 14 - Erfurt 12 Zuschauer: 248
Samstag, den 25.Februar EHV Ice-Rebells Waltershausen - EC Ilmenau 14:2 (6:0;5:1;3:1)
Ice-Rebells sind TEV-Pokalsieger 2012
Nach 60 temporeichen Spielminuten bekam Kapitän Alexej Krasjun den Pokal des Thüringer Eissportverbandes aus den Händen von Eishockey-Obmann Frank Döring und Bürgermeister Michael Brychcy überreicht. Danach folgten mehrere Stunden ausgelassener Siegesfeier, die natürlich gleich auf dem Eis begannen. Hier entstanden viele Motive für die zahlreich anwesenden Fotografen. In der Eishalle am Gleisdreieck fanden sich 260 Eishockeyfans aus vielen Teilen Deutschlands ein. An ihren bunten Trikots konnte man leicht ablesen, ob sie aus Kassel, Crimmitschau, Hannover, Schönheide, Erfurt, Frankfurt oder gar aus Weißwasser angereist waren. Es herrschte prächtige Eishockeyatmosphäre, wofür besonders die Trommler aus Greiz und Crimmitschau sorgten.
Nach einer emotionalen Eröffnung mit Fackeleinlauf der Jungrebellen und dem Abspielen der inoffiziellen Thüringer Hymne starteten die Ice-Rebells im Eilzugtempo. Bereits nach 3 Minuten gelang die 2:0-Führung, zu der Christian Köberich und Alexej Krasjun einnetzten. Im weiteren Spielverlauf war es ganz besonders die erste Reihe, die das Ergebnis schnell in die Höhe trieb und für klare Verhältnisse bezüglich des Pokalsieges sorgte. Die Torjäger Mirko Karger und Phillip John waren stetig an allen gefährlichen Aktionen beteiligt. Karger erzielte zwei, John sogar vier Tore, und jeder von ihnen steht mit 7 Torvorlagen im Protokoll. Für die 14 Rebellentore trafen sieben verschieden Spieler, was für eine gestiegene Breite im Kader des Waltershäuser Eishockeyteams spricht. Für Routinier Toralf Hermann war es sogar schon der fünfte Saisontreffer. Bei der Siegesfeier war er einer der Eifrigsten.
Ein ganz großes Kompliment geht auch an den Finalgegner aus Ilmenau. In einem überaus fairen Spiel war der Gästetorhüter Eugen Batygin mit Abstand der am meisten geforderste Ilmenauer. Mit vielen tollen Reaktionen spielte er sich immer mehr in den Mittelpunkt und war Hauptgarant dafür, dass das Ergebnis nicht noch viel höher ausfiel. Die beiden Tore für die Gäste erzielten Kapitän Balzer und Außenstürmer Winkler. Das Pokalendspiel wurde sehr unauffällig vom Schiedsrichtergespann Stoß - Nickeleit - Koch geführt.
Etwas traurig saß Torjäger Phillip John nach Spielende in der Umkleidekabine. Er ärgerte sich etwas darüber, dass er erneut den 10. Treffer seines Teams in einer Partie erzielt hat. In der laufenden Saison war das bereits zum fünften Mal der Fall. Wenn er so weiter spielt, braucht er bald einen privaten Sponsor, denn für den zehnten Treffer stellt der Schütze Getränke für das Team bereit.
Für die Ice-Rebells geht die Saison aber gleich in der folgenden Woche weiter. Am Sonntag steht um 19.30 Uhr das erste Playoff-Endspiel um den Thüringenmeister in der Erfurter Kartoffelhalle gegen den SC Medizin Erfurt auf dem Spielplan. Das Saisonziel wurde nach dem Spiel am Samstagabend korrigiert: Das Double mit Meisterschaft und Pokalsieg soll nach Waltershausen geholt werden.
Tore: 1:0 Köberich (2.); 2:0 Krasjun (3.); 3:0 Karger (12.); 4:0 John (13.); 5:0 Krasjun (14.); 6:0 Karger (18.); 7:0 John (22.); 8:0 Köberich (26.); 9:0 Köberich (26.); 10:0 John (29.); 10:1 Balzer (36.); 11:1 John (40.); 12:1 Moritz (41.); 12:2 Winkler (42.); 13:2 Hermann (53.); 14:2 Schubert (60.)
Strafen: Waltershausen 8 - Ilmenau 4 Zuschauer: 260
Sonntag, 5.Februar 2012 MEC Halle 04 1c - EHV Ice-Rebells Waltershausen 3:8 (0:3;2:3;1:2)
Im letzten Vorrundenspiel der Thüringenliga traten die Ice-Rebells in Halle an. Die dortige Eissporthalle trägt inzwischen den schicken Namen Volksbankarena und gilt unter Eishockeykennern als kältester Kühlschrank Sachsen-Anhalts. Am Sonntag präsentierte sich die Arena sogar als Gefrierschrank. Für Eishockeyspieler und -fans sind eisige Temperaturen aber nichts ungewöhnliches, man kann bekanntlich etwas dagegen tun.
Beide Teams beschränkten sich auf 2 Reihen, so dass man bei dadurch auftretenden kurzen Wechseln nicht auf der Wechselbank frieren muss. Die Rebellen starteten wieder mit ihrer Überfalltaktik in den ersten Spielminuten und da trafen Patrick Becher und Phillip John zur schnellen 2:0-Führung. Die Gastgeber stellten sich aber bald auf diese Spielweise ein und erspielten sich auch einige Tormöglichkeiten, die aber Beute von Rebellentorhüter Heiko Neuland wurden. Das erste Drittel endete dann mit dem Treffer zum 3:0 durch Phillip John, der mit Abstand bester Akteur des Abends war.
Im zweiten Drittel bauten John und Kapitän Krasjun die Führung aus und in der Folgezeit zog der Schlendrian ein. Das Spiel hielt in der 33. Minute aber wieder ein erfreuliches Ereignis für die Waltershäuser Nachwuchsarbeit bereit. In seinem fünften Pflichtspiel für das Waltershäuser Eishockeyteam erzielte Hannes Pilz seinen ersten Treffer und holte sich in seiner frechen Art gleich selbst den Puck vom Schiedsrichter ab. Aus etwa 8m knallte er ein schönes Zuspiel von Igor Scharow in den entlegenen Winkel. Am Toreschießen hat er gleich Geschmack gefunden, denn im dritten Drittel machte er gleich sein zweites Tor, dabei spielte er erst beide Verteidiger und dann auch noch den gegnerischen Torhüter aus. Den Schlusspunkt aus Rebellensicht machte dann wieder Phillip John mit seinem 24. Saisontor. Für die Gastgeber waren Zimmermann, Gleditzsch und der herausragende Koch erfolgrich. In dem insgesamt fairen Spiel erhielten beide Teams ausgeglichen je 14 Strafminuten von Hauptschiedsrichter Brodowsky.
Tore: 0:1 Becher (3.); 0:2 John (5.); 0:3 John (17.); 0:4 John (21.); 0:5 Krasjun (31.); 0:6 Pilz (33.); 1:6 Zimmermann (37.); 2:6 Gleditzsch (37.); 3:6 Koch (46.); 3:7 Pilz (46.); 3:8 John (46.)
Strafen: Halle 14 - Waltershausen 14
P.S.: An sein zweites Tor wird sich Hannes Pilz wohl noch sehr lange erinnern. Es war nämlich das 100. Tor der Ice-Rebells in der laufenden Saison - Hannes darf zum Kabinenfest einladen. Da freut sich doch das ganze Team mit !!!
Samstag, 28.Januar 2012 EHV Ice-Rebells Waltershausen - MEC Halle 04 1c 17:0 (6:0;4:0;7:0)
Ice-Rebells bleiben ungeschlagen
In der laufenden Saison um die Meisterschaft im Thüringer Eishockey bleiben die Rebellen aus Waltershausen weiterhin das Maß aller Dinge. Im Spitzenspiel der beiden Tabellenführer gab es für die Gäste aus der Saalestadt nicht viel zu holen, der amtierende Thüringenmeister aus Waltershausen untermauerte eindrucksvoll seine Ambitionen zur Titelverteidigung.
Dabei sah das alles sehr gut aus, was die Spieler aus Halle zur Erwärmung mit toller körperlicher Präsenz und mannschaftlicher Geschlossenheit angeboten haben. Mit 3 vollständigen Angriffsreihen konnte Trainer Schmidt auch aus dem Vollen schöpfen.
Der Spielbeginn war allerdings mehr als ernüchternd. Als Geburtstagskind Matthias Weber in der 57. Sekunde (!) bereits zum 2:0 eingeschossen hatte, war praktisch noch kein Hallenser vom Mitteldeutschen Eishockeyclub am Puck. 20 Sekunden vorher traf bereits Mirko Karger zum 1:0. Wer ausnahmsweise mal 2 Minuten später in der Eishalle war, hatte die Spielentscheidung bereits verpasst. Wie in den 3 vorangegangenen Spielen begannen die Männer um Rebellenkapitän Alexej Krasjun auch gegen den MEC im Höchsttempo. Diesem Anfangstempo war in der laufenden Saison noch kein Team der Thüringenliga gewachsen. Nach 11 Minuten verließ der Gästetorhüter beim zwischenzeitlichen 5:0 bereits sein Gehäuse und wurde vom Ersatztorhüter Tim Brodowsky würdig vertreten. Der wird seine knapp 50 Minuten Eiszeit in der Eishalle von Waltershausen noch lange im Gedächtnis behalten, denn er hatte viel mehr zu tun, als einem Torhüter lieb sein kann. Während einige Zuschauer gegen den kalten Januarabend mit Glühwein ankämpften, hatte er ständig Sehnsucht nach Kaltgetränken. Bekanntlich verliert ein Torhüter im Eishockey während eines Spieles mehrere Pfunde, Rebellenschlussmann Heiko Neuland hatte dagegen einen recht vergnüglichen Abend und schaffte einen shut-out, ein Spiel ohne Gegentor - im Eishockey ein recht seltenes Ereignis. Nach dem Spiel berichtete er stolz, dass ihm das erst einmal gelungen war - im Sommer bei einem Inlinehockeyspiel.
Im zweiten und dritten Drittel bekamen die Ice-Rebells durch ihre schlittschuhtechnische Überlegenheit das Spiel immer besser in den Griff und schraubten so das Ergebnis in eine unerwartete Höhe. Beide Teams boten den knapp 200 Zuschauern eine insgesamt faire Partie, die von den Herren Westhaus, Stoß und Koch auch sehr souverän geführt wurde. Die beiden letzten Tore erzielte der vorbildlich agierende Christian Köberich, der wohl seine beste Saison im Rebellentrikot zu spielen scheint, die Vorlagen gaben dazu Phillip John und Mirko Karger.
Mit diesem eindrucksvollen Sieg sind die Rebellen für die Meisterschaftsplayoff-Spiele qualifiziert. Wer das Eishockeyteam aus Waltershausen dazu dann herausfordern wird, entscheidet sich in den nächsten 3 Wochen.
Der Eishockeyverein Waltershausen bereitet nun aber schon einen nächsten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte vor, denn am Samstag, den 11.Februar wird in der Eishalle des FZZ Gleisdreieck ab 19.30 Uhr das Thüringer Pokalfinale ausgetragen. Dazu erwarten die Rebellen das Team des EC Ilmenau.
Tore: 1:0 Karger (1.); 2:0 Weber (1.); 3:0 John (8.); 4:0 Karger (10.); 5:0 Kretzschmar (11.); 6:0, 7:0, 8:0 John (19.,23.,32.) 9:0 Hermann (34.); 10:0 John (37.); 11:0, 12:0 Karger (41.,42.) 13:0 Moritz (43.); 14:0 John (49.); 15:0 Schubert (54.); 16:0, 17:0 Köberich (56., 60.)
Strafen: Waltershausen 24 - Halle 16 Zuschauer: 205
Sonntag, 15.Januar 2012 EC Ilmenau - Ice-Rebells Waltershausen 3:9 (2:4;1:2;0:3)
Vom Spiel in der Eishockey-Thüringenliga brachten das Team der Ice-Rebells 3 Punkte und Flo(h) Rußwurm den offiziellen Spielpuck mit nach Hause. Es entwickelte sich am Sonntagabend in der modernsten Thüringer Eishalle ein schnelles Eishockeyspiel, bei dem sich das Team aus Ilmenau als starkes Heimteam präsentierte und eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel in Waltershausen (26:3) hinlegte. Allerdings begann das Spiel für den Gastgeber nicht berauschend, die ersten beiden Schüsse von John und Kretzschmar führten gleich nach 80 Sekunden zu Toren.
Über die weiteren Stationen 0:3 - 2:3 - 3:4 entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen Torsituationen auf beiden Seiten bis etwa zur Hälfte der Begegnung. Dann zogen die Rebellen davon und packten in regelmäßigen Abständen, besonders in Überzahlsituationen weitere Treffer auf ihr Torekonto. Dabei erzielte der erst 16jährige Florian Rußwurm in der 41. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie sein erstes Tor für das Eishockeyteam aus Waltershausen und bekam dafür vom Hauptschiedsrichter den Spielpuck überreicht, den er stolz seinen Mitspielern auf der Spielerbank präsentierte.
Das imposanteste Tor des Tages gelang in der 31. Spielminute dem Ehrenspielführer Mirko Karger, der in Unterzahl nach einem Temposolo über das gesamte Spielfeld zum zwischenzeitlichen 3:6 einschoss.
Tore: 0:1 John (1.); 0:2 Kretzschmar (2.); 0:3 John (6.); 1:3 Hoffmann (6.); 2:3 Hackl (9.); 2:4 Köberich (14.); 3:4 Böckelmann (23.); 3:5 Kretzschmar (29.); 3:6 Karger (30.); 3:7 Rußwurm (41.); 3:8 John (47.); 3:9 John (53.)
Strafen: Ilmenau 29 - Waltershausen 6
Samstag, 07.Januar 2012 EHV Ice-Rebells Waltershausen - ESC Erfurt 3:0 (3:0; - ; - )
Spielabbruch nach dem 1.Drittel
Das Thüringenligaspiel am Samstagabend zwischen den Ice-Rebells und dem ESC Erfurt begann in stimmungsvoller Atmoshäre vor 175 Zuschauern in der Eishalle am Waltershäuser Gleisdreieck. Nachdem die Einlaufmusik verklungen und die Wunderkerzen der Jungrebellen aus der Nachwuchsabteilung erloschen waren, entwickelte sich ein schnelles Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. So hatten Hannes Pilz für Waltershausen und Marvin Sturz für Erfurt das 1:0 auf dem Schläger, mussten aber die Künste der gegnerischen Torhüter anerkennen. Für die 3 Tore im ersten Drittel war Torjäger Phillip John zuständig, der jeweils völlig allein vor der Torhüterin Anja Neuhaus auftauchte und ihr keine Abwehrchance ließ. In der letzten Sekunde des 1.Drittels erhielt Hannes Pilz einen Penalty zugesprochen, konnte ihn aber nicht verwandeln.
An dieser Penaltyentscheidung erhitzten sich die Gemüter. Der Assistenzkapitän des ESC Erfurt Christoph Linz protestierte mehrfach lautstark gegen die Entscheidung und musste dafür mit einer 10-Minuten-Disziplinarstrafe in die Kühlbox. Mit Beginn des zweiten Drittels meldeten sich 4 Spieler des ESC Erfurt verletzt, woraufhin 8 Akteure die Spielstätte verlassen haben. Die übriggebliebenen 3 Spieler konnten das Spiel auf der Grundlage des Regelwerkes nicht fortsetzen, so wurde das Spiel abgebrochen. Nun wird das Schiedsgericht des Thüringer Eissportverbandes entscheiden müssen, ob das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt ab der 21.Minute fortgesetzt, völlig neu angesetzt oder mit Sieg für die Ice-Rebells gewertet wird. Fakt ist, dass das Eishockeyteam des ESC Erfurt mit seinem unsportlichen Auftreten dem Ansehen des Thüringer Eishockeys geschadet hat und bei den Fans in Misskredit gefallen ist.
Dem besonnenen Auftreten der Waltershäuser Vereinsführung und dem kooperativen Verhalten des Schiedsrichtertrios ist es zu verdanken, dass der Eishockeyabend noch gerettet werden konnte. So absolvierten die Spieler der Ice-Rebells gemeinsam mit den verbliebenen drei Sportlern des ESC Erfurt ein Trainingsspiel in bunten Trainingstrikots und sorgten dabei mit mehreren lustigen Aktionen für Erheiterung beim Publikum. Dieses Trainingsspiel "jung" gegen "alt" gewannen die Alten standesgemäß mit 10:6, so viel Anstand hat die voranstrebende junge Garde dann doch noch.
Der Eishockeyverein Ice-Rebells Waltershausen möchte sich auf diesem Weg bei den vielen Eishockeyfans für ihr Verständnis bedanken und hofft, dass er seiner treuen Fangemeinde in den zukünftigen Spielen um die Meisterschaft und den Pokal herzerfrischendes und erfolgreiches Eishockey präsentieren darf.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Phillip John ( 3.,4.,16.) Strafen: Waltershausen 2 - Erfurt 18 Zuschauer: 175
Freitag, 30. Dezember 2011 EHV Ice-Rebells Waltershausen - Steel Dogs Brotterode 6:2 (1:0;2:2;3:0)
Rebellen holen den Inselsbergpokal zurück
Am Vorabend des Silvestertages standen sich die Ice-Rebells aus Waltershausen und die Steel Dogs aus Brotterode im Spiel um den Inselsbergpokal vor fast 300 Zuschauern in der Eishalle des FZZ Gleisdreieck in Waltershausen gegenüber. In den Vorjahren gewannen die Steel Dogs den Pokal 2 mal in Folge und führten in der Pokalwertung mit 2:1. Das junge Team der Ice-Rebells verzichtete auf die vier K (Karger, Köberich, Krasjun, Kretzschmar) und Torjäger John. Dafür kamen erstmals die erst 15jährigen Hannes Pilz und Florian Bühring in den schwarz-weißen Trikots des Waltershäuser Eishockeyteams zum Einsatz. Komplettiert wurde das Team von Oldie Vladimir Krasjun, der in wenigen Wochen seinen 60. Geburtstag feiern wird.
Das Spiel begann im ersten Drittel mit einem deutlichen Abtasten beider Teams. Die Gäste von jenseits des Inselsberges organisierten eine disziplinierte Defensivtaktik und gaben den Gastgebern wenig Chancen. Immer wieder brachten die Brotteröder ihren schnellsten Spieler, Gerd Grünewald, in Aktion und hatten damit ernsthafte Einschussmöglichkeiten. Da konnten sich die Rebellen bei Torhüter Heiko Neuland bedanken, der sie mit gutem Stellungsspiel verteidigte. Im Laufe des Spieles verlegte sich aber das Spielgeschehen immer mehr auf die Seite des Brotteröder Gehäuses, wo Torhüter Darek Schmauch zur Höchstform auflief. In der 17. Minute war er aber geschlagen und ausgerechnet der jüngste Waltershäuser, Florian Bühring, konnte gleich in seinem ersten Spiel ein Tor erzielen. Einem alten Eishockeyritual zur Folge bekam er vom Hauptschiedsrichter Phillip Grabein, der sonst in der 2.Eishockey-Bundesliga eingesetzt wird, den Spielpuck überreicht.
Das zweite Drittel begann mit dem Ausgleichstreffer von Gerd Grünewald nach wenigen Spielsekunden. Nun wurden die Rebellen offensiver und bekamen immer mehr Spielanteile und es gelangen folgerichtig auch zwei Tore durch Patrick Becher und erneut durch Florian Bühring, der eine tolle Vorarbeit von Matthias Weber eiskalt verwandelte. Dem Brotteröder Mannschaftskapitän Torsten König gelang dann wenige Sekunden vor Drittelende der Anschlusstreffer zum 2:3, das Spiel blieb spannend und es musste im letzten Drittel um den Sieg gefightet werden.
In den letzten 20 Minuten setzten sich die Rebellen dann durch. Der als Kapitän eingesetzte Chris Schubert übernahm immer mehr die Regie und erzielte selbst das vorentscheidende 4:2 nach Vorlage von Igor Scharow. In der 53. Minute traf Dennis Paehr zum 5:2 und den Schusspunkt setzte tatsächlich der Oldie. Vladimir Krasjun gelang nach Vorlage von Patrick Becher der Treffer zum letztendlichen 6:2. Ein Kompliment geht an das Schiedsrichterteam Grabein/Koch/Stoß für eine vorzügliche Spielführung und an das Team des FZZ Gleisdreieck für eine tolle Eisbereitstellung. Der Wanderpokal nimmt nun für ein Jahr Patz in der Vitrine der Ice-Rebells und kommt im nächsten Jahr wieder zur Ausspielung.
Tore: 1:0 Bühring (17.); 1:1 Grünewald (21.), 2:1 Becher (22.); 3:1 Bühring (29.); 3:2 König (39.); 4:2 Schubert (42.); 5:2 Paehr (53.); 6:2 Krasjun (60.)
Strafen: Waltershausen 2 - Brotterode 8 Zuschauer: 295
Samstag, 17.Dezember 2011 EHV Ice-Rebells Waltershausen - SC Medizin Erfurt 9:2 (4:1;4:0;1:1)
Ice-Rebells stehen im Pokalfinale
Das Rückspiel im Pokalhalbfinale des Thüringenpokals gewannen die Spieler um Kapitän Alexej Krasjun mit 9:2 und schafften damit zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Sprung ins Pokalfinale. Gegen den SC Medizin Erfurt konnten die Rebellen beide Partien siegreich gestalten - im Finale wartet nun im neuen Jahr das Team des EC Ilmenau.
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass auch den Spielern aus der zweiten und dritten Reihe Torerfolge gelangen. Mit Krasjun, Risch (2x), Moritz und Hermann konnten sie immerhin fünf der neun Treffer erzielen. Gegen die tapferen Mediziner, die mit Torjäger Grünewald als Torhüter überraschten waren die Rebellen immer dann gefährlich, wenn sie sicher und in hohem Tempo ihre Angriffe vortrugen. Nach ziemlich lascher Spielweise in den ersten 20 Minuten trotz 4:1 Führung wurde es in der Kabine mal etwas lauter und es folgte ein sehr konzentriertes zweites Drittel mit tollen Toren von Karger (2x), Risch und Moritz.
Damit war nach 40 Minuten alles gelaufen und in den letzten 20 Minuten plätscherte das Geschehen so dahin, obwohl es auf beiden Seiten gute Tormöglichkeiten gab. Aber beide Torhüter boten eine gute Partie und so blieb das Ergebnis nach langer Zeit mal wieder einstellig. Einen nicht ganz unwesentlichen Anteil an der geringen Torausbeute hatte das Waltershäuser Abwehrverhalten, wo sich der 16jährige Florian Rußwurm immer mehr an der Seite von Kapitän Krasjun in der zweiten Verteidigungsreihe steigert. Hervorzuheben ist die faire Spielweise beider Teams, denn das Schiedsrichterduo Koch - Salewski brauchte nur 3 Spieler mit 2-Minuten-Strafen vom Eis schicken, was bei der schnellsten Mannschaftssportart höchst selten vorkommt. Natürlich trägt auch immer das besonnene Auftreten von Hauptschiedsrichter Reinhard Koch dazu bei, der bei den Spielern und Verantwortlichen einen hohen Stellenwert genießt und mit seinen 62 Jahren stets als toller Sportsmann auftritt.
Herausragender Akteur am Samstagabend in der Waltershäuser Eishalle war allerdings Christian Köberich, der robuste Verteidiger der ersten Waltershäuser Reihe, dem die Spielfreude regelrecht anzusehen war und der immer wieder neue Angriffe seiner Rebellen ankurbelte. Mit diesem Sieg blieben die Ice-Rebells in allen Spielen des Kalenderjahres 2011 siegreich - eine unglaubliche und nur schwer zu wiederholende Bilanz.
Tore: 1:0 Risch (4.); 2:0 Krasjun (7.); 2:1 Frey (10.); 3:1 Weber (12.); 4:1 Weber (19.); 5:1 Karger (27.); 6:1 Risch (28.); 7:1 Karger (29.); 8:1 Moritz (36.); 9:1 Hermann (43.); 9:2 Frey (59.)
Strafen: Waltershausen 2 - Erfurt 4
Beste Spieler : Köberich, Neuland (Waltershausen) - Grünewald (Erfurt)
Sonntag, 04.12.11 SC Medizin Erfurt - EHV IR Waltershausen 4:14 (0:5;3:5;1:4)
Erfolgreich im Pokalhalbfinale
Am Sonntagabend wartete nach nur 20 Stunden Pause das Halbfinalhinspiel im Thüringenpokal auf das Team der Rebellen. Das temporeiche Spiel gewannen die Männer um Kapitän Alexej Krasjun mit 10 Toren Unterschied. Mit diesem Vorsprung dürfte ihnen im Rückspiel am 4.Adventswochenende der Einzug ins Pokalfinale nicht mehr zu nehmen sein. Das Ergebnis spiegelt aber nicht den Spielverlauf und die Spielanteile wider. Die Mediziner verlangten den Rebellen eine sehr konzentrierte Leistung ab und besonders Torhüter Heiko Neuland und der überragend aufspielende Phillip John machten den Unterschied an diesem Abend aus. Dreimal machte Neuland Erfurter Chancen der frei durchlaufenden Liebing und Grünewald zu nichte. Den abprallenden Puck nahmen die Waltershäuser Abwehrspieler auf und leiteten einen Konter ein, der jeweils im Erfurter Tor landete. So kann man einem Heimteam natürlich den Nerv ziehen und den Mut nehmen. Das weitere Spiel entwickelte sich immer mehr zur Show des Torjägers Phillip John, dem in der 36. Minute sogar ein Tor gelang, als die Rebellen nach zwei Strafen an Karger und Weber in doppelter Unterzahl waren.
Tore: 0:1 Karger (5.); 0:2 Weber (6.); 0:3 John (10.); 0:4 John (14.); 0:5 Köberich (17.); 1:5 Grünewald (22.); 2:5 Liebing (24.); 2:6 John (28.); 3:6 Solcher (29.); 3:7;3:8;3:9 John (30.,34.,35.); 3:10 Köberich (40.), 3:11 Karger (45.); 4:11 Will (48.); 4:12 Krasjun (55.), 4:13 John (57.), 4:14 Hermann (60.)
Samstag, 03.12.11 EHV IR Waltershausen - EC Ilmenau 26:3 (8:0;8:1;10:2)
Klarer Heimsieg gegen Ilmenau
Mit einem klaren Heimsieg endete die Premiere der Ice-Rebells aus Waltershausen in ihrer verschönerten Eishalle. Das erste Tor vor der neuen Plexiglasverkleidung erzielte Gründungsmitglied Patrick Moritz bereits in der 2.Spielminute. Die Ilmenauer waren als Tabellenletzter angereist und befinden sich im Neuaufbau, nachdem viele Stammspieler den Verein verlassen haben. Der Neuaufbau wird sich über Jahre hinziehen und viel Geduld von den Männern um Jan Rudorfer verlangen. So entwickelte sich ein sehr einseitiges und enorm torreiches Spiel, in dem Daniel Röbisch in der 38. Minute das erste Mal für die tapferen Ilmenauer traf. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel längst entschieden, das Eishockeyteam aus Waltershausen hatte schon 15 mal eingenetzt. So ging es mit 16:1 ins letzte Drittel, wo den Gästen noch 2 Treffer zur Ergebniskosmetik gelangen. Insgesamt muss aber festgestellt werden, dass Waltershausen in allen Belangen haushoch überlegen war und es sich erlauben konnte, viele Elemente aus dem Training zu üben.
Tore: John 5, Köberich 5, Paehr 4, Weber 4, Karger 3, Schubert 3, Krasjun 1, Moritz 1 - Balzer 2, Röbisch 1
Samstag, 26.11.11 Heimspiel gegen SC Medizin Erfurt
Ice-Rebells bauen Tabellenführung aus
Die Spieler des Waltershäuser Eishockeyteams haben am Samstagabend in einem sehr fairen Spiel gegen den SC Medizin Erfurt weitere 3 Punkte erobert und dank ihrer Heimstärke die Tabellenführung in der Thüringenliga ausgebaut. Es war ein rundum gelungener Abend der durch die vielen fleißigen Helfer des Eishockeyvereins vorbereitet und durchgeführt wurde. Bereits vor Spielbeginn gab es ein dickes Lob von Ligenleiter Henry Glathe an den Chefeismeister der Eishalle am Gleisdreieck, Herrn Gerlach, für die vorbildliche und fachgerechte Umsetzung der Sicherheitseinrichtungen. Erstmals präsentierte sich die Rebellen-Heimspielstätte mit Fangnetzen bis an die Hallendecke. Die Eisfläche präsentierte sich in einem Topzustand. Zu den vielen fleißigen Helfern gehört auch der unter dem Nicknamen Odin deutschlandweit bekannte Eishockeyexperte aus Eisenach, der häufig dem Kampfgericht mit seinem großen Fachwissen zur Seite steht. "Odin" stammt genau wie Vereinsboss Bake aus der Nähe von Weißwasser, wo Fussball eine geduldete Randsportart darstellt.
Die Rebellen spielen gewohnheitsmäßig in der Thüringenliga mit 4 Verteidigern und 9 Stürmern, weil am Samstag aber mehrere Verteidiger arbeitsbedingt absagen mussten, kam der 16jährige Florian Rußwurm zu seinem ersten Verteidigereinsatz. Da das Abwehrspiel im Eishockey der schwierigere Part ist, wurde ihm Kapitän Alexej Krasjun an die Seite gestellt. Im Training wird er schon seit Wochen für diese Aufgabe vorbereitet, nun kam es zur vorzeitigen Feuertaufe und er hat sie toll gemeistert. Freilich reichte es für ihn als Verteidiger nicht zu Torerfolgen oder Torvorbereitungen, die anerkennenden Schulterklopfer der Haudegen Karger und Köberich nach dem Spiel waren viel mehr wert, als Punkte in der Scorerliste.
Die Mediziner hatten nach der 3:19-Heimniederlage im Hinspiel einiges gut zu machen und präsentierten sich als kompaktes und konterstarkes Team, immerhin gelangen ihnen 2 Unterzahltore gegen die Paradereihe der Rebellen um Karger, John und Weber. Mit Alexander Vostrikov hatten sie einen starken Torwart zwischen den Pfosten, der das Spiel lange offen halten konnte. Geduld war also gefragt und ein glückliches Händchen beim Abschluss und das hatte an diesem Abend besonders Kapitän Krasjun, der sonst mehr als Vorbereiter glänzt. Etwas Pech am Schläger hatte Phillip John, also übte er sich als Vorbereiter. Mit einem blitzsauberen Spielzug legte er in der 32. Spielminute zum Tor des Abends auf, das Matthias Weber erzielte. Nach dem Vorbild der sowjetischen Sputniks der 70er Jahre tauchte Weber 3m vor dem Tor in hoher Geschwindigkeit auf, bekam den Puck von John punktgenau zugespielte und zog direkt ab. Der Spielzug wird im Training oft geübt, klappt aber selbst in den Profiligen nicht immer.
Den Rahmen für das Spiel bildeten knapp 200 Zuschauer, die auch mit der souveränen Schiedsrichterleistung des Gespannes Christian Rüdiger-Diana Pencun-Dirk Stoß sehr zufrieden waren. Nun steigt aber die Vorfreude auf das nächste Wochenende, denn dann wird die vordere Stirnseite der Eishalle mit Plexiglas ausgestattet sein und zum Heimspiel gegen den EC Ilmenau eingeweiht. Auch "Odin" ist begeistert, wie sich der Eishockeystandort Waltershausen entwickelt, da fällt ihm der Abschied vom Weißwasseraner Fuchsbau, so heißt die Eishalle in seiner Lausitzer Heimat, nicht mehr so schwer.
Tore: 1:0 Krasjun (4.); 2:0 Krasjun (10.); 2:1 Grünewald (17.); 3:1 Karger (18.); 4:1 John (19.), 5:1 Krasjun (23.); 6:1 Köberich (25.); 7:1 Weber (32.); 7:2 Will (34.); 7:3 Heise (40.); 8:3 Karger (47.); 8:4 Grünewald (54.)
Strafen: Erfurt 8 - Waltershausen 14
Beste Spieler: Vostrikov, Liebing - Erfurt , Krasjun, Rußwurm - Waltershausen
Samstag, 12.11.11 Ice-Rebells Waltershausen -Salamander Hof
Entscheidung fiel im zweiten Drittel
Fast 300 Zuschauer wollten das Saisoneröffnungsspiel der Ice-Rebells in ihrer Heimstätte, der Eishalle des FZZ Gleisdreieck, sehen und erlebten ein sehr temporeiches und rasantes Spiel. Wie zu erwarten forderten die fränkischen Gäste vom SV Salamander Hof den Rebellen ihr komplettes Können ab und bestachen mit hohem Tempo und tollen Spielzügen. Nach dem Motto "Wer 1:0 führt, der stets verliert" legten die Salamander gleich los und führten nach 22 Sekunden mit 1:0. Als sie in der 3. Minute das zweite Tor nachlegten, musste man um das Waltershäuser Eishockeyteam bangen. Aber die Spieler um Kapitän Alexej Krasjun nahmen das Tempo an, glichen durch Weber und John aus und konnten somit mehr und mehr Kontrolle über das Spielgeschehen erlangen. Nur den besten Spieler der Gäste, Michael Hohenberger, konnten sie nie richtig in den Griff bekommen. Ständig war er anspielbar, immer wieder gelangen ihm gefährliche Aktionen - es war eine Augenweide dem Spieler mit der Rückennummer 77 zuzusehen.
Im zweiten Drittel begannen die Ice-Rebells erfolgreicher, gingen dann auch in der 26 Minute durch Krasjun erstmals in Führung und gaben diesen hart erkämpften Vorsprung nicht mehr her. Den Charakter eines Freundschaftsspieles hatte dieses Eishockeyspiel allerdings nicht in jeder Phase. Einigen Spielern musste im Verlauf der Partie Einhalt geboten werden und so kühlten sich mehrfach die Aktiven auf der Strafbank ab. Hier herrschte teilweise mehr Verkehr, als auf den Auswechselbänken. Dank der neuen Anzeigetafel hatte das Kampfgericht die Lage aber stets unter Kontrolle, nur der Lautsprecheranlage gefielen die unfairen Aktionen wohl nicht. Gegen Spielende brachte sie keinen Ton mehr raus.
Mit einem ausgeglichenen Schlussdrittel endete dieses Testspiel für den Thüringenmeister mit 9:7 wie im Vorjahr, ein gutes Omen? Das Tor des Abends erzielte in der 58. Minute der älteste Akteur auf dem Eis. Igor Scharow nahm sich die Anfeuerungen der Fans "Bully-Tor" zu Herzen, zog ganz frech vom Bullypunkt ab und überraschte so den Hofer Torwart total. Reißenden Absatz fand unterdessen die neue schwarz-weiß gehaltene Fanartikelkollektion des Eishockeyvereins, hier sollte jeder etwas für den Gabentisch zu Weihnachten finden.
Nach dem Spiel waren die wenigen Meinungsverschiedenheiten schnell vergessen, die Rebellen luden zum Essen ein und nahmen gern die Einladung zum Rückspiel in Hof an, um die gegenseitige Freundschaft der Vereine weiter zu vertiefen.
Tore: 0:1 Hohenberger (1.); 0:2 Genes (3.); 1:2 Weber (5.); 2:2 John (9.); 2:3 Kiessling (15.); 3:3 Kuhlmey (18.); 3:4 Kohler (20.); 4:4 Paehr (24.); 5:4 Krasjun (26.); 6:4 Kretzschmar (34.); 7:4 Karger (35.); 7:5 Hohenberger (40.); 7:6 Ruppert (42.); 8:6 Karger (47.); 9:6 Scharow (58.); 9:7 Ruppert (60.)
Beste Spieler: Hohenberger und Neumann (Hof) - Karger und Kretzschmar (Waltershausen)
Samstag, 5.11.11 ESC Erfurt - Ice-Rebells Waltershausen 2:9 (1:3;0:3;1:3)
Ice-Rebells feiern zweiten Sieg im zweiten Auswärtsspiel
Vor einer sehr ansehnlichen Zahl Waltershäuser Eishockeyfans errang das Team der Ice-Rebells seinen zweiten Auswärtssieg im zweiten Saisonspiel. Mit dem ESC Erfurt bekamen es die Rebellen mit einem sehr unbequemen Gegner zu tun, der sehr energisch und sehr diszipliniert auftrat, konsequent verteidigte und mit Kontern zum Erfolg kommen wollte. Bereits nach 22 Sekunden gingen die Gastgeber durch Daniel Nix mit 1:0 in Führung, vorausgegangen war ein blitzsauberer Spielzug über 3 Stationen. Das passte den Erfurtern voll in ihr Konzept, denn nun begann ein langer und zäher Weg für die Rebellen. Sie erarbeiteten sich ein klares Übergewicht, erspielten sich viele Torchancen, scheiterten aber immer wieder an Anja Neuhaus, der Torhüterin des ESC. Während es den Frauen nicht gestattet ist als Feldspielerinnen im Männer-Eishockey mitzuspielen, dürfen sie als Torhüterinnen bis in die 3.Liga aktiv sein. Hier findet man auch die deutschen Nationaltorhüterinnen, so sammelt die Weißwasseranerin Yvonne Schröder regelmäßig Wettkampfpraxis im Oberligateam von Tornado Niesky.
Mit fortschreitender Spieldauer stellte sich dann der Erfolg ein, die Geduld wurde aber auf eine harten Probe gestellt. Unermüdlich spielten die Rebellen den Puck in Richtung ESC-Gehäuse und legten dabei großen Wert auf die Integration der Jugend. Zweimal hatte der 16-jährige Florian Rußwurm seinen ersten Torerfolg im Männerteam auf dem Schläger, es sollte aber noch nicht sein. Am Ende standen neun Treffer zu Buche, wobei man feststellen muss, dass der junge Matthias Weber immer wertvoller für das Team um Alexej Krasjun wird, denn neben seinen 2 Toren bereitete er drei weitere Treffer mustergültig vor. Das Tor des Tages erzielte Chris Schubert in der 30. Minute mit einem satten Schlagschuss in den rechten Winkel. Seinen ersten Saisonauftritt im Rebellentrikot hatte Torjäger Philip John, der insgesamt viermal traf, aber mit sich selbst noch nicht so richtig zufrieden war, das Training auf dem Eis fehlt ihm noch sehr, aber am folgenden Wochenende beginnt die Eissaison am Gleisdreieck und dann gibt es genug Eiszeit für jeden und keine Ausreden mehr.
Tore: 1:0 Nix (1.); 1:1 Weber (14.); 1:2 Köberich (16.); 1:3 John (17.); 1:4 John (26.); 1:5 Schubert (30.); 1:6 Weber (37.); 1:7 John (46.); 1:8 Schubert (53.); 2:8 Thiergart (56.); 2:9 John (59.)
Strafen: Erfurt 29 - Waltershausen 4
Beste Spieler: Anja Neuhaus (ESC) - Christian Köberich (Waltershausen)
Samstag, den 29.10.2011 SC Medizin Erfurt - EHV Waltershausen 3:19 (1:6;1:3;1:10)
Starker Saisonauftakt der Ice-Rebells

Am Samstagnachmittag gewannen die Ice-Rebells ihr erstes Saisonspiel gegen den SC Medizin Erfurt mit 19:3. Traditionell begannen die Rebellen um den stark Regie führenden Kapitän Alexej Krasjun ihre Wintersaison mit einem Auswärtsspiel und ohne eigene gemeinsame Trainingseinheit. Im ersten Drittel war davon aber nichts zu sehen, mit tollen Spielzügen setzte das Waltershäuser Eishockeyteam die Mediziner aus Erfurt unter Druck, erspielte sich viele gute Chancen und kam zu toll herausgespielten Torerfolgen. Hier gelang Mirko Karger in der 15. Spielminute auch das Tor des Tages, als er nach doppeltem Doppelpass mit Krasjun ganz allein vor dem leeren Tor stand und einschob - die gesamte gegnerische Mannschaft wurde total ausgespielt. Das erste Saisontor des Thüringenmeisters gelang in der 8. Minute Verteidiger Philipp Kretzschmar.
Im zweiten Drittel zog der Schlendrian ein, die Positionen wurden nicht gehalten, Alleingänge wurden gestartet und das Defensivverhalten war grauenhaft. Ganze acht Mal liefen die Mediziner ganz allein mit dem Puck auf Torhüter Heiko Neuland zu, der hielt aber überragend und ließ dabei nur einen Gegentreffer zu. In der Kabine wurde in der zweiten Drittelpause die Taktik noch einmal erklärt, Mirko Karger legte dabei besonderen Wert auf das zu verbessernde Abwehrverhalten aller Spieler.
Im Schlussdrittel spielten die Rebellen dann so weiter, wie sie im ersten Drittel angefangen hatten und als hätte es die Fehler im zweiten Drittel nie gegeben. Die eigene blaue Verteidigungslinie wurde kompakt verteidigt, der Gegner zu Fehlern gezwungen und im Umkehrspiel ergaben sich dadurch viele Überzahlsituationen, die dann zu einer Vielzahl von zum Teil sehr schönen Toren führten. Im letzten Drittel hütete Thomas Frank das Rebellentor und machte es seinem Vorgänger mit einer konzentrierten Leistung gleich. Sein Debüt gab der 16-jährige Florian Rußwurm im Rebellentrikot. Er erfüllte seine Aufgabe sehr ordentlich und wird in den nächsten Wochen noch weitere Möglichkeiten erhalten, um sich seinen Platz im Team des amtierenden Thüringenmeisters zu erobern.
Die insgesamt sehr faire Partie wurde durch das Schiedsrichtergespann Rüdiger-Grabein-Rathsack sehr souverän und unauffällig geleitet. Die ziemlich große Waltershäuser Fangemeinde feierte zum Spielende gemeinsam mit dem Team den hohen Auswärtssieg mit einer Welle und gebührend lautstarkem Beifall.
Tore: 1:0 Kretzschmar (8.); 2:0 Köberich (9.); 3:0 Paehr (14.), 3:1 Solcher (14.); 4:1 Karger (15.); 5:1 Krasjun(15.); 6:1 Krasjun (17.), 7:1 Weber (25.); 8:1 Schubert (28.); 9:1 Köberich (32.); 9:2 Grünewald (36.); 10:2 Karger (42.); 11:2 Hermann (43.); 12:2 Weber (43.); 13:2 Weber (43.); 14:2 Kretzschmar (48.), 15:2 Karger (49.); 16:2 Krasjun (52.), 17:2 Karger (53.); 18:2 Schubert (55.); 18:3 Hessner (55.); 19:3 Karger ( 59.)
Strafen: Erfurt 18 - Waltershausen 14
Samstag, den 26.03.11 EHC Erfurt 1c – EHV Ice-Rebells Waltershausen 4:5 (1:1;1:4;2:0)
Ice-Rebells sind Thüringenmeister

Nach dem Motto „Hurra das ganze Dorf ist da ..“ war die zahlreiche Waltershäuser Eishockeyfangemeinde am Samstagabend auf dem Weg nach Erfurt, um das Männerteam der Ice-Rebells bei ihrem letzten Saisonspiel lautstark zu unterstützen. Auf den Rängen war die Eishalle fest in Waltershäuser Hand, auf dem Eis war die Anspannung der Akteure förmlich zu spüren. Um 21.11 Uhr zählten Fans, Spieler und Betreuer den Countdown der letzten 10 Sekunden aus voller Kehle lautstark herunter und dann gab es kein Halten mehr für die Spieler, denn alle stürmten auf das Eis und bildeten einen Jubelkreis um ihren Torhüter Thomas Eisenträger. Alles andere ging in Sektfontänen, Sektduschen für die Verantwortlichen, Wellen mit den Fans, Ehrenrunde nach einer grandiosen Saison und der „Meisterraupe“ bei euphorischem Jubel unter.
Das „Endspiel“ begann mit dem zu erwartenden hohen Tempo der Gastgeber, aber die Rebellen waren darauf eingestellt und so gab es 10 Minuten lang wenig Szenen vor den Toren, aber in der 10.Spielminute wurde D.Pape mustergültig frei gespielt und so ging Erfurt mit 1:0 in Führung. Wenn das Team der Black-Dragons-Reserve jetzt nach gelegt hätte, wäre eventuell … Haben sie aber nicht, denn nun kam die Zeit der Rebellen. Aus der Ecke spielte Phillip John seinen Sturmpartner Mirko Karger frei und der traf zum 1:1-Ausgleich. Mit ihrem Torschrei testeten die Rebellenfans erstmals die Lautstärkeverträglichkeit der altehrwürdigen Erfurter Kartoffelhalle.
Es folgte das zweite Drittel, 20 Eishockeyminuten, die lange in Erinnerung bleiben werden, denn in diesem Spielabschnitt gelang den Männern um Kapitän Alexej Krasjun und Ehrenspielführer Mirko Karger fast alles. In der 26. Minute ging Waltershausen mit 2:1 in Führung, Phillip John verwertete einen Abpraller des gegnerischen Torhüters, zu dem er ihn selbst gezwungen hatte. Zwei Minuten später lag der Puck ganz allein wenige Zentimeter vor der Torlinie und Christian Köberich brauchte ihn nun kurz ins Gehäuse schieben, er tat es mit Vergnügen. Das schönste Tor des Tages fiel dann in der 33. Minute. Christoph Kuhlmey luchste seinem Gegenspieler an der Bande den Puck ab und plötzlich liefen er und Dennis Paehr allein auf EHC-Torhüter Vostrikov zu und spielten ihn lehrbuchmäßig aus. Dem 4:1 folgte ein schön herausgespieltes Tor zum 4:2 für die Gastgeber in der 39. Minute. Wenige Sekunden später folgte das 5:2 durch Chris Schubert in der 40. Spielminute, der 3-Tore-Vorsprung war wieder hergestellt und auf den Rängen begannen die ersten zaghaften Gesänge.
Im letzten Drittel sollte es noch einmal hoch hergehen. Die Gastgeber hielten das Tempo hoch und kamen zu Chancen, Rebellentorwart Eisenträger hatte einiges dagegen. Dann kam zusätzliche Härte ins Spiel, die Ice-Rebells wehrten sich und es gab einige unschöne Szenen auf beiden Seiten. Das hatte das Spiel nicht verdient, verlieren tut weh und das wollten beide Seiten auf keinen Fall. So verstrich die Spielzeit auf Nebenschauplätzen und erst in den letzten 3 Minuten gelangen den Gastgebern die Anschlusstreffer. Auf der Ice-Rebellen-Bank setzte dagegen reges Treiben ein, die Getränke wurden ausgepackt, 10-9-8-…. schallte es durch die Eishalle – Partytime.
Dieser dritte Meistertitel in der Vereinsgeschichte wird einen ganz besonderen Platz in der Vereinschronik einnehmen, denn er gelang trotz Trainingsausfall im November und Dezember wegen der Havarie in der Eishalle am Gleisdreieck, trotz mehrerer Spielverlegungen und fast hätte es zum Jahreswechsel das finanzielle Aus gegeben. Vielleicht hat gerade diese schwierige Situation den Verein so besonders stark gemacht. Bei den nun einsetzenden Jubeltagen möchte daran keiner mehr denken. Die spontane Feier führte ein Teil des Teams in die Stadiongaststätte des FZZ Gleisdreieck. Unbestätigten Gerüchten zu Folge sollen noch in den frühen Morgenstunden Vereinsmitglieder gesehen worden sein und wegen plötzlichem Reichtum plant der Wirt …
Tore: 1:0 Pape (10.); 1:1 M.Karger (13.); 1:2 John (26.); 1:3 Köberich (28.); 1:4 Paehr (33.); 2:4 C.Karger (39.); 2:5 Schubert (40.); 3:5 Kelm (57.); 4:5 C.Karger (58.)
Strafen: Erfurt 20 - Waltershausen 15 + 20

Samstag, 12.03.2011 16.00 Uhr SC Medizin Erfurt – Ice-Rebells Waltershausen 1:18 (0:5;0:4;1:9)
Kantersieg gegen die Mediziner
Gewarnt nach dem 10:8-Zittersieg gegen den SC Medizin Erfurt vor Monatsfrist in der Vorrunde, gingen die Rebellen um Kapitän Alexej Krasjun sehr konzentriert an die vorletzte Aufgabe in der diesjährigen Meisterrunde. Das Team wollte unbedingt ungeschlagen bleiben, damit im abschließenden Spiel der Saison am 26.3. ab 19.00 gegen den EHC Erfurt 1c in der Erfurter Eishockeyhalle günstigste Voraussetzungen herrschen, um den i-Punkt auf die Saison zu setzen.
Im ersten Drittel ließ man den Medizinern lediglich zwei Tormöglichkeiten, die aber kein Problem für Rebellentorwart Thomas Eisenträger darstellten. Regelrecht heiß gelaufen ist dagegen der Gastgebertormann, der im Minutentakt gefordert war und zwangsläufig auch Gegentreffer hinnehmen musste. Den Torreigen eröffnete der junge Weber bereits in der 2.Minute, Sekunden später erhöhte Björn Trostdorf, der am Samstag in der ersten Reihe stürmte.
Das zweite Drittel begann mit ausgeglichenem Spiel und es gab viele klare Einschussmöglichkeiten für die konterstarken Erfurter, aber Eisenträger war nicht zu überwinden. Besonders stark zeigte er sich bei den Alleingängen von Liebing und Grünewald, die an ihm verzweifelten. Gegen Ende des Drittels entschied sich die Partie aber endgültig, als Publikumsliebling Christian Köberich für einen rekordverdächtigen Hattrick sorgte. Er schoss die Tore zum 7:0, 8:0 und 9:0 innerhalb einer Minute.
Im letzten Drittel wechselte Waltershausen den Torhüter und bedankte sich somit bei Back-up-Torwart Thomas Frank für seine gezeigte Zuverlässigkeit während der Saison. Die Gastgeber schwächten sich nun selbst durch unüberlegte Strafen, sie waren mit einigen Schiedsrichterentscheidungen und sicher auch mit ihrer eigenen Leistung nicht zufrieden. So brachen ab der 50. Spielminute alle Dämme und die nun in allen Belangen überlegenen Rebellen erhöhten das Spielergebnis nach Belieben. Ein Extra-Lob gibt es dieses Mal für Ersatz-Coach Florian “Bürgermeister“ Rußwurm, der den erkrankten Vereinschef Peter Bake vorbildlich an der Bande vertrat. Nun bleibt zu hoffen, dass das Team fit bleibt, denn Trainingsmöglichkeiten gibt es keine mehr, weil die Eissaison in der heimischen Eishalle am Gleisdreieck bereits beendet ist.
Spielwertung für die Waltershäuser Ice Rebells
Auf Grund von Unregelmäßigkeiten in der Spieldurchführung seitens der Gastmannschaft kann das Meisterrundenspiel
Ice Rebells Waltershausen vs. Black Dragons 3 vom 05.März 2011
nicht in die Wertung eingehen und müßte wiederholt werden.
Da die weit fortgeschrittene Saison und der Mangel an Eiszeit eine Wiederholung ausschließen wird das Spiel mit 5:0 Toren und 3:0 Punkten für die ice Rebells aus Waltershausen gewertet.
09. März 2011
Henry Glathe
Ligenleiter
www.landesliga-thueringen.de
Samstag, 05.03.11 19.30 Uhr EHV Ice-Rebells Waltershausen - EHC Erfurt 6:7
Erste Saisonniederlage im letzten Heimspiel ?
180 Zuschauer kamen am Samstagabend in das FZZ Gleisdreieck nach

Waltershausen und erlebten ein sehr temporeiches und spannendes Eishockeyspiel, bei dem sich die Ice-Rebells ihren Gästen aus Erfurt mit 6:7 nach Penaltyschießen geschlagen geben mussten. Es begann wie am Tag der offenen Tür, in der 3.Minute traf Christian Köberich für die Rebellen, bereits 17 Sekunden später konnte der überragende Axthelm ausgleichen und Brady brachte die Gäste mit seinen beiden Treffern in der 8. und 9. Minute mit 3:1 in Führung. In die erste Drittelpause ging es aber beim Stand von 3:3, da Matthias Weber und Phillip John für Waltershausen ausgleichen konnten.
Im zweiten Drittel fiel lediglich ein Tor durch Christoph Kuhlmey zur vielumjubelten 4:3-Führung für die Gastgeber. Beide Teams ließen reihenweise große Chancen aus und so konnten sich die beiden Torhüter auch nicht über zu wenig Beschäftigung beschweren.
Im letzten Drittel sahen die Rebellen 10 Minuten vor Spielende bereits wie die sicheren Sieger aus, nach 2 Toren durch Karger und erneut John lagen sie nämlich mit 6:3 vorn. Dann traf allerdings der Erfurter Marcel Axthelm in der 58. und 59. Minute dreimal hintereinander und so endete das Spiel nach 60 Minuten mit 6:6 unentschieden. Die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen und hier traf auch nur Axthelm für den EHC Erfurt.
Allerdings traten bei den Gästen Unregelmäßigkeit im Mannschaftskader auf, so dass die Ice-Rebells Widerspruch gegen die Wertung des Spieles eingelegt haben.
Tore: 1:0 Köberich (3.); 1:1 Axthelm (3.); 1:2 Brady (8.); 1:3 Brady (9.); 2:3 Weber (10.); 3:3 John (12.); 4:3 Kuhlmey ( 28.); 5:3 Karger (49.); 6:3 John (50.), 6:4 Axthelm (58.); 6:5 Axthelm (59.); 6:6 Axthelm (59.); 6:7 Axthelm (60.) Strafen : Waltershausen 6 - Erfurt 18 Zuschauer : 180
Beste Spieler : Chris Schubert (Waltershausen) - Marcel Axthelm (Erfurt)
Samstag, 19.2.11 19.30 Uhr EHV Ice-Rebells Waltershausen - SC Medizin Erfurt 18:9 (5:1;6:5;7:3)
Tag des offenen Tores am Gleisdreieck
Am Samstagabend stand das dritte Meisterrundenspiel für die gastgebenden Ice-Rebells auf dem Spielplan und es entwickelte sich eine der torreichsten Partien der Eishallengeschichte. In der 3.Spielminute eröffnete Youngster Weber den Torreigen, Kuprin glich für Erfurt aus und in der 6. und 7. Minute zog Waltershausen durch John und Karger auf 3:1 davon. In der 10.Minute wurde Gästestürmer Grünewald gefoult und erhielt einen Penalty, den er nicht verwandeln konnte. Was wäre geworden, wenn er …? Stattdessen schlug es im ersten Drittel noch zweimal im Gästegehäuse ein. So ging es mit einer 4-Tore-Führung für die Rebellen in die erste Drittelpause, eine gewisse Vorentscheidung war gefallen. Im zweiten und dritten Drittel spielten beide Teams viel zu offensiv und es fielen die Tore wie reife Früchte auf beiden Seiten. Selbst Hauptschiedsrichter Pencun hatte mit den Protokollansagen aller Treffer alle Hände voll zu tun, das er fast vergaß, Regelverstöße zu bestrafen. In der überaus fair geführten Begegnung wäre ein übereifriger Referee auch fehl am Platze gewesen.
Eng verbunden mit dem Eishockeysport in Waltershausen ist der Name Karger. Nicht nur, dass das letzte Trikot von Ex-Nationalspieler „Ferdl“ Karger unter dem Hallendach hängt, auch Sohn Mirko drückt dem Verein als Ehrenspielführer seit Jahren seinen besonderen Stempel auf. Mit seinem Können und seiner Erfahrung ist der Enddreißiger für alle Mitspieler ein großes Vorbild. Er unterstützt Spielertrainer Krasjun bei der Führung des Teams und wenn er in der Kabine das Wort ergreift, herrscht absolute Stille. In seiner angenehmen ruhigen und sachlichen Art erklärt er, was jeder zu tun hat, fordert von allen eine hohe Einsatzbereitschaft ein und geht stets als Vorbild voran. Jeder junge Spieler, der so einen Mitspieler hat, muss sich glücklich schätzen. Manchmal lobt er den einen oder anderen sogar, das ist dann bald mehr wert, als ein Torerfolg. Am Samstagabend erzielte Mirko 5 Tore und gab 6 Torvorlagen, das war für ihn aber nebensächlich. Kritisch bemerkte er an, dass das Abwehrverhalten, speziell der dritten Reihe, nicht seinen Vorstellungen entsprach. Hier muss jeder Spieler seine Aufgaben besser erfüllen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen, schließlich werden die meisten Spiele mit den Abwehrreihen entschieden. Das Tor des Abends gelang allerdings Routinier Hermann, als er ein feines Zuspiel von Patrick Becher in den Torwinkel schoss.
Tore: 1:0 Weber (3.); 1:1 Kuprin (3.); 2:1 John (6.); 3:1 Karger (7.); 4:1 Paehr (14.); 5:1 Karger (16.); 6:1 Schubert (21.); 7:1 Karger (22.); 7:2 Buhr (25.); 8:2 John (25.); 9:2 Krasjun (26.)9:3 Buhr (30.); 10:3 Kuhlmey (34.); 10:4 Grünewald (34.); 10:5 Frey (34.); 11:5 Karger (35.); 11:6 Grünewald (40.); 12:6 Kretzschmar (42.); 12:7 Eck (47.); 12:8 Frey (48.); 13:8 John (51.); 14:8 John (53.), 14:9 Frey (53.); 15:9 Weber (58.); 16:9 Karger (58.); 17:9 John (58.) 18:9 Hermann (59.)
Strafen. Waltershausen 8 - Erfurt 8 Zuschauer: 110
Beste Spieler : Mirko Karger (Waltershausen) - Thomas Frey (Erfurt)
Zweiter Sieg im zweiten Spiel
Nach dem 12:0-Heimsieg am Samstagabend in der Eishalle am Gleisdreieck gelang dem Waltershäuser Eishockeyteam auch am Sonntagabend in der schönsten Thüringer Eishalle in Ilmenau ein zweistelliger Auswärtssieg.
In den Anfangsminuten des Spieles hatte die zweite Rebellenreihe einige Probleme im Abwehrverhalten und gestattete so den Gastgebern zwei Torerfolge. Allerdings gerieten die Ilmenauer immer wieder in Unterzahl durch einige 2-Minuten-Strafen. Hier konnten die Rebellen ihr gutes Überzahlspiel zeigen und insgesamt 4 Treffer erzielen. Erfreulich spielstark zeigte sich Verteidiger Alex Heck, der nach einigen Wochen Abwesenheit ein starkes Comeback feierte.
Zu ihren ersten Torerfolgen in der Meisterrunde kamen Felix Möller und Dennis Paehr, die mit ihrer zweiten Reihe im Verlauf des Spieles immer besser wurden und sich nun endlich auch etwas mehr zutrauten. In der 34. Minute erzielte der talentierte 17jährige Matthias Weber nach einigen Fehlversuchen erwartungsgemäß seinen Treffer. Mehrfach hatte er vorher schon die Möglichkeit, scheiterte aber entweder am gegnerischen Torhüter oder an den eigenen Nerven. Lustig anzusehen ist dann immer wieder, wie er für eine vergebene Chance sein Spielgerät bestrafen will. Mit seiner Einsatzbereitschaft und seinem Ehrgeiz sind aber seine Mitspieler und Betreuer sehr zufrieden.
In der vereinsinternen Scorerliste entwickelt sich unterdessen ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Mirko Karger und Phillip John, die mit jeweils 15 Punkten (Tore + Vorlagen) weit an der Spitze stehen. Eine Schrecksekunde gab es gleich im ersten Drittel für das Rebellenteam als Chris Schubert, der eine sehr gute Saison spielt, nach einem Check auf dem Eis liegen blieb. Nach einer Behandlungspause und einigen Minuten Verschnaufens konnte er aber wieder mitspielen und war dabei sogar torgefährlich werden und sich treffsicher (13.) zeigen.
Tore: 1:0 Hackl (3.); 1:1 John (5.); 1:2 John (6.); 1:3 Schubert (13.); 2:3 Balzer (14.); 2:4 John (15.); 2:5 Karger (18.); 2:6 Karger (20.); 2:7 Möller (29.); 2:8 John (33.); 2:9 Paehr (33.); 2:10 Weber (34.); 2:11 Karger (56.); 2:12 Karger (59.)
Strafen: Ilmenau 30 - Waltershausen 22
Samstag, 12.02.2011 EHV Ice-Rebells Waltershausen - EC Ilmenau 12:0 (2:0;7:0;3:0)
Gelungener Meisterrundenauftakt

Mit einem kleinen Feuerwerk beginnen die Spiele der Ice-Rebells in der Eishalle des FZZ Gleisdreieck immer, denn nach ihrem Fackellauf stehen die Nachwuchsspieler Spalier und weisen so dem Männerteam den Weg auf das Eis. Vor dem Spiel, das durch einen Ehrenanbully von Bürgermeister Michael Brychcy eröffnet wurde, konnte Vereinschef Peter Bake einen Check in Empfang nehmen. Als im November/Dezember 2010 die Eishalle wegen einer technischen Störung geschlossen blieb, hatte der Verein erhebliche Mehrausgaben. Die Stadt Waltershausen und mehrere ortansässige Sponsoren haben geholfen, mit zusätzlichen oder vorgezogenen Unterstützungen ein finanzielles Aus zu verhindern.
Einem erfolgreichen Eishockeyabend aus Waltershäuser Sicht stand also fast nichts mehr im Wege. Da war aber noch der sportliche Gegner, der EC Ilmenau. Mit einer knallharten Defensivtaktik wollten sie die Rebellen um ihren Kapitän Krasjun zur Verzweiflung bringen. Geduld war gefragt, denn erst in der 15. Spielminute konnten die 165 Zuschauer jubeln, da konnte Philipp Kretzschmar nach einem Bauerntrickversuch von Mirko Karger zur Führung einschieben. In der 19. Minute gelang Verteidiger Michael Bornschein sein erstes Saisontor zur 2:0 Drittelführung.
In der Drittelpause zum zweiten Drittel stellten die Rebellen ihre Taktik um. Nun fielen die Tore wie reife Früchte und es konnten sich mehrere Spieler in die Listen der Torschützen und Zuspieler eintragen. Das schönste Tor des Tages erzielte in der 26. Minute der Torschützenkönig der Eishockey-Thüringenliga, Philip John, als er nach feinem Zusammenspiel mit Philipp Kretzschmar den Puck unhaltbar in den Winkel schlenzte. Selten genug und daher erwähnenswert ist, dass das zweite Drittel ohne Foulspiel über die Bühne ging. Nur einmal, als der große Toralf Hermann von seinem Gegenspieler gereizt wurde, musste Linienrichter Reinhard Koch kurz einschreiten. Ein lockerer Spruch reichte, um die Situation zu entspannen.
Im Schlussdrittel ging es darum, konzentriert weiterzuspielen und Torhüter Thomas Eisenträger einen Shut out, ein Spiel ohne Gegentreffer zu organisieren. Obwohl es viele Zuschauer gab, die den Gästen ein Ehrentreffer wünschten, blieben die Rebellen bei ihrem kompromisslosen Stil und sorgten damit sicherlich für noch mehr Selbstvertrauen bei ihrem Goalie, auf den sie sich in den fünf folgenden Spielen noch oft genug verlassen werden müssen. DEB-Hauptschiedsrichterin Diana Pencun leitete das erste Meisterrundenspiel mit ihren Linienrichtern Koch und Werner sehr unauffällig und souverän.
Tore: 1:0 Kretzschmar (15.); 2:0 Bornschein (19.); 3:0 Karger (21.); 4:0 Krasjun (22.); 5:0 John (26.); 6:0 Krasjun (31.); 7:0 Schubert (32.); 8:0 Becher (37.); 9:0 Karger (39.); 10:0 Krasjun ( 42.); 11:0 John (55.); 12:0 John (59.)
Strafen: Waltershausen 4 - Ilmenau 10 Zuschauer: 165
Beste Spieler: Mirko Karger (Waltershausen) und Stephan Weber ( Ilmenau )
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EHV Ice-Rebells Waltershausen -
| | EC Ilmenau |
Sechs-Punkte-Wochenende für die Ice-Rebells
Das Team der Ice-Rebells Waltershausen bleibt in der Eishockey-Thüringenliga das Maß aller Dinge. Am Doppelauswärtswochenende gab es gegen die Teams des SC Medizin Erfurt am Samstag (10:8 – 1:4;7:1;2:3) und gegen die Black Dragons-Reserve am Sonntag (4:3 – 1:1;1:2;2:0) zwei Siege nach großer kämpferischer Leistung. Damit beendet das Eishockeyteam aus Waltershausen die diesjährige Vorrunde als Sieger.
Gegen den Tabellendritten sahen die Rebellen am Samstag schon nach 7 Minuten wie die sicheren Verlierer aus, da traf Medizin-Stürmer Maical Heise bereits zum 4:0 für die Gastgeber. Ab der 10.Minute bekamen die Rebellen um Kapitän Krasjun, die ihren Stammtorhüter Eisenträger durch Nachwuchstalent Thomas Frank ersetzten, das Spiel besser in den Griff und führten nach der zweiten Drittelsirene durch Tore von Kretzschmar, Schubert, Kuhlmey und den mehrfach erfolgreichen Karger mit 8:5. Im Schlussdrittel gelang es, den Gegner auf Distanz zu halten. Den letztendlich siegbringenden 10. Treffer erzielte erneut der überragende Ehrenspielführer Mirko Karger.
Am Sonntag standen sich die beiden Tabellenführer in der Erfurter Kartoffelhalle gegenüber, wo die favorisierten Black-Dragons-Reservisten gleich in der 4. Minute in Führung gingen und in der Folgezeit mit hohem Tempo den Waltershäusern wenig Luft zum Atmen ließen. Schon im ersten Drittel war zu sehen, dass Rebellentorhüter Eisenträger wieder zur Normalform findet. Von allen unbeachtet stand in der 17.Minute plötzlich Routinier Toralf Hermann völlig frei vor dem Gästetor und schob souverän zum Ausgleich ein. Im zweiten Drittel erhöhten die Erfurter das Tempo noch einmal und kamen so folgerichtig zu zwei Treffern durch Dobberstein und Pape. Als einige Ice-Rebells schon die Köpfe hängen ließen, spielte Christoph Kuhlmey einen Traumpass auf Mirko Karger, der in der 39.Minute zum Anschlusstreffer kam. Im letzten Drittel verloren die Gastgeber ihre Linie, nahmen unverständlicherweise mehrere Strafen und schwächten somit ihr Team. In den Schlussminuten witterten die Waltershäuser ihre Chance und drehten tatsächlich noch zum 4:3.Beide Mannschaften haderten mit Hauptschiedsrichter Pencun, der nicht seinen besten Tag erwischte und mit dem Niveau des Spiels leider nicht mithalten konnte.
SC Medizin Erfurt – Ice-Rebells Waltershausen 8:10 (4:1;1:7;3:2)
1:0 Grünewald (2.); 2:0 Grünewald (2.), 3:0 Frey (3.); 4:0 Heise (7.); 4:1 Karger (11.); 4:2 Karger (17.); 4:3 Kretzschmar (26.); 4:4 Karger (27.); 5:4 Grünewald (28.); 5:5 Karger (33.); 5:6 Schubert (33.), 5:7 Karger (38.), 5:8 Kuhlmey (39.); 6:8 Buhr (47.); 6:9 Köberich (52.); 7:9 Heinrich (55.); 7:10 Karger (55.); 8:10 Liebing (55.) Strafen: Erfurt 16 – Waltershausen 12
EHC Erfurt 1c – Ice-Rebells Waltershausen 3:4 (1:1;2:1;0:2)
1:0 Dobberstein (4.); 1:1 Hermann (17.); 2:1 Dobberstein (28.), 3:1 Pape (33.); 3:2 Karger (39.); 3:3 Karger (51.); 3:4 Karger (58.) Strafen: Erfurt 36 – Waltershausen 18
Samstag, 15.01.2011 EHV IR Waltershausen – SC Medizin Erfurt
Ice-Rebells erobern Tabellenspitze
Zumindest für einen Tag stehen die Ice-Rebells aus Waltershausen an der Spitze der Tabelle in der Eishockey-Thüringenliga. Am Samstagabend gewannen die Rebellen gegen den SC Medizin Erfurt mit 13:1 (4:0; 4:0; 5:1). Am Sonntag kann die ebenfalls noch ungeschlagene Black Dragons-Reserve aus Erfurt mit ihrem Spiel gegen EC Ilmenau wieder vorbeiziehen.
Genau 200 erwartungsfreudige Eishockeyfans kamen am Samstagabend in die Eishalle am Gleisdreieck, wo bei für Eishockeyverhältnisse tropische Temperaturen (+10°) herrschten. Auf dem weichen, aber gut bespielbaren Eis boten beide Teams eine temporeiche und sehenswerte Begegnung, bei der die Waltershäuser Gastgeber wie die Feuerwehr starteten. Nach fünf Minuten hatte der Toptorschütze der Thüringenliga, Philip John, schon zweimal getroffen. in den folgenden Minuten gelang es den Medizinern, das Spiel ausgeglichen zu gestalten und so gab es viele Chancen auf beiden Seiten. Hier zeigte sich, dass mit Toni Werner im Erfurter Tor und Thomas Eisenträger im Waltershäuser Tor gute Schlussmänner stehen, die nicht leicht zu überwinden sind. In der 18. Minute gelang den Gastgebern mit einem Doppelschlag durch Mirko Karger und Chris Schubert eine gewisse Vorentscheidung.

Im zweiten Drittel geriet Waltershausen durch zum Teil unnötige Fouls mehrfach in Unterzahl, musste so konstruktiver verteidigen und bekam weniger Chancen. Die Abwehrarbeit wurde allerdings so konzentriert verrichtet, dass man immer wieder gefährliche Konter fuhr. Insgesamt gelangen 3 Unterzahltore, bei denen zweimal sogar die tolle Torwartleistung von Eisenträger zur direkten Vorlage für Mirko Karger`s Alleingänge wurde. In der 38. Minute verhängte der überraschend unauffällig agierende Hauptschiedsrichter Pencun einen Penalty für Philip John, den John aber kläglich vergab. Das muss im Training unbedingt geübt werden!
Im Schlussdrittel machte sich bemerkbar, dass Waltershausen mit drei Angriffsreihen mehr Kraftreserven besaß als die Landeshauptstädter, die mit zwei Angriffsreihen agierten. In der 49. Minute wurde es dann sogar zweistellig, als Philip John seinen vierten Treffer markierte. Kurz vorher fasste sich der Erfurter Verteidiger Markus Fleischhauer ein Herz, startete ein Solo und erzielte den mehr als verdienten Ehrentreffer für sein Team. Das klare Endergebnis täuscht etwas über den wahren Spielverlauf hinweg, denn der SC Medizin trat sehr kompakt auf und war unangenehm zu bespielen. Bei besserer Chancenauswertung besonders im ersten Drittel wäre in der angenehm fairen Partie ein ganz anderer Spielverlauf möglich gewesen.
Tore: 1:0 John (2.); 2:0 John (5.); 3:0 Karger (18.); 4:0 Schubert (18.); 5:0 Karger (25.); 6:0 Krasjun (28.); 7:0 John (31.); 8:0 Köberich (35.); 9:0 Köberich (45.); 9:1 Fleischhauer (46.); 10:1 John (49.), 11:1 Karger (52.); 12:1 Karger (58.); 13:1 John (60.)
Schiedsrichter: Pencun – Rüdiger – Nikoleit Zuschauer: 200
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Samstag, 08.01.2011 13.00 Uhr ESC/Fiskus Erfurt – EHV IR Waltershausen
Lehr- und Lernstunde der Ice-Rebells
Am Samstag gelang den Ice-Rebells aus Waltershausen gegen das gegenwärtige Tabellenschlusslicht der Thüringenliga ein 23:1 (9:0; 7:1;7:0)-Auswärtssieg in der Erfurter Kartoffelhalle.
Dabei zauberte besonders die erste Reihe der Rebellen im ersten Drittel mit schönen Kombinationen und daraus folgenden Toren. Vor dem Spiel, bei dem neben Kapitän Alexej Krasjun fast die komplette zweite Reihe arbeits- bzw. krankheitsbedingt fehlte, wurde noch einmal analysiert, was sich in diesem Spiel bessern sollte und wie der Spielaufbau gestaltet werden soll. Die jungen Talente Patrick Becher und Matthias Weber bekamen konkrete Aufgaben und sollten ihr Stellungsspiel trainieren. Die taktischen Einweisungen gab es von Ehrenspielführer Mirko Karger und nach Spielende war er mit beiden ziemlich zufrieden, obwohl es in diesem Spiel nicht zum erhofften Torerfolg gereicht hat.
Das von Hauptschiedsrichter Volker Westhaus sicher geleitete Spiel wurde schon im ersten Drittel ziemlich einseitig, weil besonders dem flinken Phillip John alles gelingen sollte. War er nicht der Torschütze, so bereitete er das Tor vor und bestach mit guter Übersicht. Zusätzlich gab es immer wieder gut gemeinte Hinweise an die jungen Mitspieler und den einen oder anderen lustigen Spruch auf der Spielerbank.
Als im Januar 2002 der Verein gegründet wurde, begann auch die Eishockeykarriere des Mechterstädter Björn Trostdorf in Waltershausen. Der damals 17jährige entwickelte sich in den vergangenen Jahren immer mehr zum Stammspieler der Rebellen, wurde vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult und ließ mit seinem Abwehrpartner Philipp Kretzschmar am Samstag keinen Gegentreffer zu. Er hatte sogar Zeit und inzwischen sogar das Können um zwei fein herausgespielte Tore zu erzielen.
In der Strafenstatistik der Ice-Rebells schält sich immer mehr Neuling Dennis Paehr als Oberrüpel der Rebellen heraus, hoffentlich weiß er schon, was das am Ende der Saison kostet…
Tore: 1:0 Schubert (2.); 2:0 John (8.); 3:0 Köberich (8.); 4:0 John (10.); 5:0 Karger (10.); 6:0 Schubert (11.); 7:0 Trostdorf (16.); 8:0 John (17.); 9:0 John (18.); 10:0 Paehr (23.); 11:0 John (24.); 12:0 Karger (25.); 13:0 Karger (29.); 14:0 John (31.); 15:0 John (34.); 16:0 Schubert (36.); 16:1 Sturz (39.); 17:1 Paehr (45.); 18:1 Köberich (47.); 19:1 Trostdorf (51.); 20:1 John (54.); 21:1 Schubert (56.); 22:1 John (57.); 23:1 Karger (59.)

Donnerstag, 30.12.2010 20.30 Uhr Thüringenliga
EHV Ice-Rebells Waltershausen - ESC/Fiskus Erfurt
Toreflut am Jahresende – Ice-Rebells gewinnen 21:2 (8:1; 6:1; 7:0)
Nach der Wiedereröffnung der Eishalle im FZZ Gleisdreieck in Waltershausen zum zweiten Weihnachtsfeiertag konnte nun endlich auch das erste Heimspiel in der Thüringenliga für die Ice-Rebells in eigener Eishalle am Donnerstagabend, den 30.Dezember stattfinden. Besonders bedanken sich die Gastgeber beim sportlichen Gegner, der Spielgemeinschaft ESC / Fiskus Erfurt für ihre kurzfristige Zusage zur Spielverlegung.
Das Spiel stand natürlich auch im Zeichen der neuen Anzeigetafel, die der Verein zum großen Teil aus eigenen Mitteln und mit der Unterstützung von Lottomitteln des Freistaates Thüringen und einem zusätzlichen Scheck aus der Regionalstiftung der Kreissparkasse Gotha angeschafft hat. Nun ist für jeden Zuschauer und Aktiven alles Wesentliche zum Spielgeschehen aus jeder Ecke der Halle sehr gut und deutlich zu sehen. Natürlich wird die einprogrammierte Uhr auch außerhalb der Eishockeyspiele während der Freilaufzeiten in der Eishalle durch das Freizeitzentrum genutzt. Schon vor dem Spiel wurde gerätselt, wer denn das erste Tor und wer die erste Strafe auf der neuen Anzeigetafel auslösen wird. Chris Schubert war der erste Torschütze für Waltershausen und kurze Zeit später war er auch der erste Spieler, der eine Zeitstrafe von der souverän leitenden DEB-Schiedsrichterin Diana Pencun erhielt.
Das Spiel zwischen den Ice-Rebells und dem derzeitigen Tabellenschlusslicht der Thüringenliga wurde schnell eine eindeutige Angelegenheit, konnten die Gäste im ersten Drittel noch zwischenzeitlich auf 3:1 verkürzen, zogen die Rebellen dann im zweiten Drittel zweistellig davon, wobei besonders Phillip John mit 8 erzielten Toren herausragte. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass sich die Torausbeute auf viele Torschützen verteilte, einzig Kapitän A. Krasjun wollte an diesem Abend kein Treffer vor den 150 frierenden Zuschauern gelingen.
Hervorzuheben sind mit Florian Kolm und Matthias Weber zwei junge Eigengewächse unter den Torschützen, wobei besonders der erst 16jährige Weber gute technische und taktische Fortschritte macht und über große Strecken des Spieles in der Lage war das hohe Tempo der Ausnahmespieler Karger, Köberich , Krasjun und John zu folgen und mitzugehen. Mit dieser hoffentlich anhaltenden Leistungsentwicklung wird er immer mehr zum Vorbild für die nachrückenden Jugendlichen im Verein.
Als die Schlusssirene ertönte, standen 21 Tore für die Gastgeber an der neuen Anzeigetafel und zwei für die tapferen Gäste aus der Landeshauptstadt. Jede Mannschaft musste 5 Strafzeiten absitzen, was für ein insgesamt sehr anständig geführtes Spiel spricht. Nun bleibt zu hoffen, dass das Waltershäuser Eishockeyteam in den folgenden Wochen so weiter macht und die nun wieder zur Verfügung stehenden Trainingsmöglichkeiten nutzt, um bei der Vergabe der vorderen Plätze bei der Thüringenmeisterschaft ein gehöriges Wörtchen mitzureden.
Samstag, 18.12.2010 THL – Winter Classics 2010
Ice-Rebells Waltershausen – EC Ilmenau 15:4 (7:0; 3:0; 5:4)
Am Samstagabend konnten die Ice-Rebells aus Waltershausen endlich in den Ligabetrieb der Eishockey-Thüringenliga einsteigen. Die Heimspielstätte im FZZ Gleisdreieck ist seit Saisonbeginn wegen eines technischen Defekts geschlossen, so kam es zu einem Heimspiel der besonderen Art.
Die derzeitigen äußeren Bedingungen lassen ein Vereisen des Natureisstadions in Brotterode zu und der ortansässige WSV Brotterode verwandelte das Eisoval mit vielen fleißigen Helfern in ein Schmuckkästchen, so dass nach 42 Jahren erstmals wieder ein Eishockey-Punktspiel in Brotterode stattfinden konnte. Das Flair unter freiem Himmel und auf Natureis stellt für jeden Eishockeyspieler etwas Besonderes dar, da störten die kuscheligen 10 Grad minus überhaupt nicht.
Das Spiel begann für Thüringenligaverhältnisse mit einem enorm hohen Tempo und die nun endlich in die Wintersaison losgelassenen Ice-Rebells schnürten das Team des EC Ilmenau und deren Drittel förmlich ein, jagten einen Puck nach dem anderen auf das Gästegehäuse. So fielen die Tore bis zur 7:0 Drittelführung zwangsläufig, wobei dem 16jährigen Weber sein erstes Tor in der Thüringenliga gelang.
Im zweiten Drittel wurde das Tempo etwas verschleppt und nun kam die Zeit des technisch starken Philipp John, der insgesamt 5mal traf und in der 35. Minute für den zweistelligen Zwischenstand und somit für eine Kabinenrunde sorgte.
Im letzten Drittel kamen die tapferen Ilmenauer besser ins Spiel, denn es gelangen ihnen immerhin 4 Tore in Folge, wobei besonders der Treffer von Sebastian Walter zum 13:2 sehr schön anzuschauen war. Das Tor des Tages erzielten allerdings Rebellenkapitän Alexej Krasjun mit einem sehenswerten Alleingang. Das Spiel wurde durch den völlig souveränen Schiedsrichter Volker Westhaus und dessen Assistenten Christian Rüdiger/Frank Werner vorbildlich geleitet.
Tore: 1:0 Karger (4.); 2:0 Schubert (6.); 3:0 Karger (9.); 4:0 Schubert (10.); 5:0 Krasjun (12.); 6:0 John (12.); 7:0 Weber (13.); 8:0 John (24.); 9:0 Weber (30.); 10:0 John (35.); 11:0 Schubert (41.); 12:0 Kretzschmar (44.); 13:0 John (45.); 13:1 Balzer (45.); 13:2 Walter (53.); 13:3 Hoffmann (55.), 13:4 Hoffmann (56.); 14:4 Krasjun (58.); 15:4 John (59.)

Samstag, 13.11.2010 Torreicher Saisonauftakt in der Waltershäuser Eishalle
Bei für Eishockeyspieler tropischen Temperaturen begann am Samstagabend die 9. Eissaison des Eishockeyvereins aus Waltershausen. Zu einem Vorbereitungsspiel haben die Rebellenverantwortlichen mit dem Team von Salamander Hof einen starken Gegner aus Unterfranken eingeladen, der den Ice-Rebells alles abverlangt hat.
Die Gäste begannen wie die Feuerwehr, lagen schnell 2:0 vorn und konnten mit einem 3:1 Vorsprung in die erste Drittelpause gehen. Im Mitteldrittel bestimmten mit fortlaufender Zeit die Ice-Rebells das Geschehen, konnten mit viel Aufwand in der 38. Spielminute den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 4:4 erzielen, um 7 Sekunden später das 4:5 durch die Hofer Paradereihe Neumann – Hohenberger – Ruppert hinnehmen zu müssen.
So ging es auch ins dritte Drittel und nun gaben die Rebellen um Kapitän Krasjun und Ehrenspielführer Karger Vollgas. Innerhalb von nur 56 Sekunden konnten sie 3 Treffer erzielen und führten nun inzwischen verdient mit 7:5 Toren. In den letzten 10 Spielminuten gelangen beiden Teams noch je 2 Treffer, so dass die Schlusssirene beim Spielstand von 9:7 ertönte.
Bereits vorher einigte man sich auf ein Penaltyschießen, um auch dies unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Hier siegte das Team aus Waltershausen mit 3:0 Toren. Für die Ice-Rebells trafen Matthias Weber, Christoph Kuhlmey und Christian Köberich, dem im Spiel erneut eine Kufe gebrochen war. Für Matthias und Christoph waren das ihre jeweils ersten Tore im Dress der Ice-Rebells, das sorgt für willkommenen Flüssigkeitsnachschub in der Spielerkabine.
Unsere Gäste waren sehr angetan von unserer schönen Eishalle, von der tollen Atmosphäre und der professionellen Spielorganisation durch den Verein. Ein emotionaler Höhepunkt war traditionell der Fackeleinlauf des Nachwuchsteams in ihren erstmals getragenen neuen Trikots. Die Rebellen bedanken sich bei 225 Fans, die sicher gern wiederkommen, wenn es um Punkte in der Thüringenliga geht.
Ein ganz besonderes Lob gebührt dem Schiedsrichtertrio Westhaus – Rüdiger – Nickeleit, die mit ihrer unauffälligen Spielleitung diesen schönen Eishockeyabend in der Heimspielstätte der Waltershäuser Ice-Rebells abrundeten.
