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Ice-Rebells siegen beim Inselsbergpokal

EHV Ice-Rebells Waltershausen - WSV Steel Dogs Brotterode 3:0 (1:0; 2:0; 0:0)

Es ist zur guten Tradition geworden, dass alljährlich in der Eishalle am Gleisdreieck in Waltershausen um den Inselsbergpokal gekämpft wird. Die beiden befreundeten Eishockeyvereine aus Waltershausen und Brotterode kreuzten nun schon zum neunten Mal die Schläger. Ein Heimspiel ist es dabei allerdings für beide Teams, denn sowohl die Ice-Rebells aus Waltershausen, als auch die Steel Dogs aus Brotterode trainieren in der gleichen Eishalle und kennen die Begebenheiten ganz genau.
Die Waltershäuser Mannschaft besteht bei diesem Spiel überwiegend aus Nachwuchsspielern, die erst den Sprung in den Männerbereich geschafft haben oder noch zum Jugendbereich gehören. Ihren ersten Auftritt im Rebellentrikot hatten in diesem Jahr Pierre Gleitsmann, Kai Schüßler, Leon Kühr, Max Linke und Sebastian Lindner. Insgesamt muss man feststellen, dass alle fünf gut gekämpft und sehr diszipliniert gespielt haben. Der junge Lindner machte auf die Fans den geschicktesten Eindruck. Es werden noch ein oder zwei Winter vergehen, ehe der Sprung ins Männereishockey gelingt.
Im ersten Spieldrittel hatte Waltershausen das Spiel im Griff und ging folgerichtig durch Gerrit Stieger nach toller Vorarbeit von Tim Heinemann in Führung. Brotterode agierte noch etwas zu passiv und konzentrierte sich fast ausschließlich auf die Defensive. Im Tor hatte man mit Tomas Horak, der das Eishockeyspielen in Tschechien erlernte, einen sicheren Rückhalt.
Im zweiten Drittel konnte Waltershausen das Tempo etwas anziehen und zwei weitere Treffer durch Tim Heinemann und Yannic Baron erzielen. Für die Steel Dogs gab es nun erste gute Möglichkeiten, im weiteren Spielverlauf wurden sie immer gefährlicher. Spätestens in der 50. Spielminute hatte Routinier Hubert Rohmeiß (64) zwei glasklare Tormöglichkeiten, die Rebellenkeeper Chris Matthias abwehren konnte. In der Vergangenheit wären das Tore gewesen... Als dann auch noch Sebastian Grap völlig allein auf Chris Matthias zulief und scheiterte, war das Spiel entschieden. Nun spielten den Brotteröder Spielern Florian Kolm und Philipp Wedel die Nerven einen Streich. Sie beschwerten sich über Schiedsrichterentscheidungen und wurden ganz konsequent zum vorzeitigen Duschen geschickt.
Als bester Spieler des Abends wurde Markus Lindner aus Brotterode ausgezeichnet. Für seine souveräne Spielführung erhielt auch das Schiedsrichterduo Solcher/Werner aus Erfurt ein Präsent. Den Siegerpokal streckte dann Rebellenkapitän Philipp Lindner in die Höhe.
Gewinner sind aber auch je eine KITA aus Waltershausen und Brotterode. Das Spiel wurde auch ausgetragen, um Kindern in den beiden Orten zu helfen. Es gab eine Tombola, organisiert von den Muttis der Rebellenkinder, mit spektakulären Preisen. Die Fleischerei Lesser aus Brotterode und die Mannschaftskasse der Steel Dogs spendierten die Bratwürste, die sich die fast 200 Zuschauer munden lassen konnten. Das Team des FZZ Gleisdreieck rief zur Aktion "Glühen für die KITA" auf und lies dafür den Glühwein laufen. Die Elektrofirma Jürgen Seiboth spendete für jedes Tor des Abends 20€. So können jeder KITA 526,10€ überreicht werden. Die Erwartungen der Verantwortlichen aus beiden Vereinen konnten damit bei weitem übertroffen werden, weil auch viele Privatpersonen den einen oder anderen Euro zu Gunsten der KITAs in die Spendenbüchse gaben.

Tore: 1:0 Stieger (8.); 2:0 Heinemann (31.); 3:0 Baron (38.)
Strafen: Waltershausen 0 - Brotterode 28
Zuschauer: 200
Bester Spieler: Markus Lindner (WSV)